Dec 042015
 

Not massive stress, mind you, but still enough that I couldn’t sleep.

Because on top of the usual November/December panic with all the presents for Christmas and birthdays, and the planning of a birthday party for our son, and the re-scheduling of students that we usually have this time of year it also turned out that our dear son had stopped studying for Latin about a year ago, and now that came back to bite him.

His grades are bad enough in Latin and German that he will fail the grade if he doesn’t change anything up. And then it turned out that he doesn’t really know how to study. Or to make sure he actually knows the stuff he has been looking at afterwards.

Which means that I now have the additional duty of making him learn Latin words (and grammar but that will be a little later), and then sitting down with him every night to test him.

While this is a nice mother/son bonding experience in a strange way I also resent this very much. I have to work harder and longer because he couldn’t be bothered. On the other hand it is pretty clear that he is lost on his own, and that’s what one does for one’s child, one helps when needed. Still.

On the other hand I am very happy to have found out what the thing was that made me wake up around five in the morning. And I do feel a bit better now that I can actually do something about it.

I also went out and got myself some valerian and St. John’s wort to help me sleep better.

I don’t usually say that I’m stressed. Usually my life is pretty busy, and things can become hectic, or too much but they aren’t really stressful very often. Also I meditate every day again which does help a little to hold the stress at bay.

But right now things are rather stressful. Though I am working on making them a little less so. I have lists, and I try to do things in a timely manner, and not let lose ends hang.

I have all the Christmas presents and birthday presents already ordered, and yesterday I went out and bought wrapping paper and such. Which means I will wrap presents over the next days, and then I can exhale again because that has been taken care of.

I find that getting all the presents on time doesn’t really help. As long as there’s still the wrapping to do, or the sending packages to family I still feel as if those tasks are draining my energy. And since I will have to wrap them eventually, and since wrapping them on Christmas Eve didn’t really help me feel better, I have decided to do it right now, and then have it over with.

I have slept a little better the past few days. I’m still not really in a calm and peaceful place but then that’s probably to much to ask this time of year.

I have to say that I’m really looking forward to the holidays when we’ll have two weeks off. They will probably be filled with family visits and their own kind of panic but still.

So how do you feel these days? Stressed out? Loving the calmness of this time of year?

  2 Responses to “And then things started to be a little stressful”

  1. Ich liebe diese Zeit im Jahr, eben weil ich mich dem üblichen Stress so weit wie möglich entziehe. Ich muss aber auch zugeben, dass das ohne Kinder, ohne Freunde in der gleichen Stadt und ohne Familienbesuche deutlich einfacher ist und mir bewusst ist, welcher Luxus das ist.

    In den letzten Tagen habe ich viel über die Weihnachtszeit mit meiner Familie nachgedacht, und darüber dass ich die Adventszeit immer recht schön und die Feiertage selber immer ganz schrecklich fand. Highlight an den Feiertagen waren die Spielstunden mit meinem Vater, aber die fanden doch eigentlich nur ein- oder zweimal statt, um das neuste Spiel auszuprobieren und dann war es das. Ansonsten hat mein Vater sich (wenn meine Erinnerung da stimmt) komplett aus allen Vorbereitungen herausgehalten, was für meine Mutter den Stress nur erhöht hat. Währenddessen versuchte meine Mutter ihre Vorstellungen von der perfekten Weihnacht mit einer blitzenden und blinkenden Wohnung und besonderem Essen auf einem Niveau zu realisieren, dass auch der Familienbesuch ja nichts zu meckern hat – was natürlich nicht klappte und dafür sorgte, dass alles auf den letzten Drücker erledigt wurde und alle am Ende gereizt und gestresst waren.

    Ich mache mir das Jahr über Notizen, wenn mir eine Geschenkidee kommt, ansonsten greife ich auf Wunschzettel zurück oder nehme mir auch heraus (wie in diesem Jahr an eine Freundin) einen lieben Brief zu schreiben mit “mir ist nichts für dich eingefallen, lass uns mal beim nächsten Besuch in einem Café frühstücken”. Meine Weihnachtsgeschenke sind – nachdem gestern noch einmal der Bote vom örtlichen Buchhändler kam – vollständig im Haus und werden vermutlich Sonntag von mir eingepackt und versandfertig gemacht. Dann muss ich in der kommenden Woche nur schauen, wann ich das nächste Mal mit dem Auto unterwegs bin. Außerdem hängt seit dem 1. Advent ein Kranz an der Tür, den ich wie in jedem Jahr mit einem Griff aus der “Weihnachtskiste” im Keller geholt habe und der fertig geschmückt ist. Weitere Vorbereitungen gibt es für Weihnachten eigentlich nicht, abgesehen davon, dass wir uns am 24. etwas Leckeres kochen werden und dass es zum Nachtisch wieder Panna Cotta mit Mango gibt. Vermutlich werde ich auch noch Kekse backen, aber das mache ich im Laufe des Jahres immer wieder, das ist also nichts besonderes. Ansonsten habe ich einen großen Stapel mit Büchern, der mir die Adventszeit gut vertreiben und mir schöne Lesestunden bereiten wird. So liebe ich die Adventszeit und mir fehlt ganz gewiss nichts “dekoratives Leuchtendes” oder was auch immer mir meine Mutter ans Herz legen will, wofür man besonders aufräumen oder extra Fenster putzen müsste und was vermutlich eh wieder nicht katzenkompatibel wäre. 😉

  2. Vorneweg:
    Gerade habe ich eine SPAM-Mail von Dir bekommen. Ich glaube, Dein Rechner braucht mal eine Impfung oder so.

    ————————

    “I’m still not really in a calm and peaceful place but then that’s probably to much to ask this time of year.”
    Welch Ironie!

    Ich denke, das mit Deinem Sohn ist in diesem Alter ganz normal. Und entweder er kriegt die Kurve oder er wiederholt ein Schuljahr. Ich finde, es ist seine Entscheidung und Du solltest Dir selbst nicht so viel Stress damit machen. Entweder er will versetzt werden und jetzt dafür hart arbeiten, dann wird er es schaffen. Und für Deine Hilfe wird er Dir hoffentlich dankbar sein. Oder er hat keine Lust, dann wird er den Schaden haben, weil er sich in einer neuen Klassengemeinschaft orientieren muss.
    Kennst Du diesen Artikel?
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/lernen-nach-dem-unterricht-hausaufgaben-sind-paedagogischer-unsinn/12659376.html
    (Ich seh das so entspannt, weil ich miterlebt habe, wie die Söhne meiner Schwägerin, die Söhne meiner Nachbarn sowie mein Exfreund und sein Bruder sitzen geblieben sind. Alle haben es überlebt. Aber die Eltern haben sich die Zeit durch den Stress echt versaut.)

    Ich versuche jedes Jahr, die Weihnachtszeit so zu gestalten, wie sie in meiner Kindheit nie war: friedlich, gemütlich und entspannt. Mich stresst nur, was ich nicht beeinflussen kann: diverse Verpflichtungen durch Kirche, Schule und Kita. Außerdem war ich im Oktober zu krank für meinen halbjährlichen Zahnarzttermin inklusive Prophylaxe und nun muss ich kurz vor Weihnachten für Prophylaxe und Kontrolle an zwei verschiedenen Tagen quer durch Berlin fahren, was mich zwei Vormittage kostet, von der nervlichen Belastung mal abgesehen, denn ich hasse Zahnarztbesuche. Da die Kita einen Tag früher Ferien macht, muss ich zur Kontrolle sogar ein Kind mitnehmen. (Die Kitaferien dauern auch zwei Tage länger als die Schulferien. Jedes Jahr!)

    Mich stresst vor allem, dass alle Leute gestresst sind und darüber reden und dass alle so hohe Erwartungen haben. Wo steht z.B., dass man mit den eigenen Kindern Kekse backen muss? Ich bin gern mit meinen Kindern zusammen und ich backe auch gern, aber beides zusammen kann ich nicht. Ich bin einfach nicht dafür gemacht. Sollen doch LehrerInnen, ErzieherInnen und Großeltern mit den Kindern backen, ich mache das erst wieder, wenn sie groß genug sind, alles selber machen zu können, inklusive Küche aufräumen hinterher. Dann ist es eine gemeinsame Aktivität mit gemeinsam getragener Verantwortung für den Zustand der Kleidung, Küche und Kekse.

    Wir Introvertierten müssen auch darauf achten, dass wir zwischen diesen vielen Terminen genug Zeit allein haben, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Das geht auch gut bei Hausarbeiten wie Geschirrspülen oder so, Hauptsache, ich muss mal nicht reden oder zuhören.

    Auch was die Geschenke betrifft: Heutzutage bekommen die Kinder schon so viel zu Nikolaus und im Adventskalender, dass man sich gezwungen fühlt, das an Weihnachten noch zu übertrumpfen. Es ist wie ein Wettrüsten.
    Schön fand ich dazu diesen Text:
    http://www.steadymom.com/2015/12/keep-the-thrill-factor-low.html

    Ich mache es mir inzwischen mit dem Verpacken der Geschenke etwas leichter:
    http://die-linkshaenderin.blogspot.de/2015/10/upcycling-geschenkschachteln.html
    Die Schachteln kann man das ganze Jahr über vorbereiten und dann im Dezember einfach das Geschenk reinlegen, Deckel drauf, Schleife drum, fertig. Und alle Schachteln, die das Haus nicht verlassen, kann ich immer wieder benutzen. Und was ich im Laden kaufe, lasse ich dort auch verpacken.

    Ich wünsche Dir trotz allem eine entspannte Zeit.

    Liebe Grüße,
    Henriette

Leave a Reply