Oct 172013
 
Gestrickt habe ich:
Gehäkelt habe ich:
  • Apfelsinenwellen: zum gefühlt tausendsten Mal wieder von vorne angefangen; elf Reihen gehäkelt bis jetzt
Gesponnen habe ich:
  • oranges BFL für den Wheatgrass Truffle Cardigan: angefangen, zu zwirnen
  • grünes BFL von Knitting Spiro für Socken weitergesponnen, etwas mehr als ein Drittel ist fertig
  • braunes Shetland für Sockengarn: ich habe die hundert Gramm versponnen und verzwirnt, die Dicke ist auch okay, die Lauflänge reicht aber nicht für Socken
  • dunkelbraunes Shetland: deswegen habe ich angefangen, noch mehr Shetland zu verspinnen, damit ich Ringelsocken machen kann; das erste Sechstel ist fertig
  • australische Merino: 40 Gramm versponnen für fingerlose Handschuhe
  •  

Gewebt habe ich:

  • das erste Geschirrhandtuch ist halb fertig
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Erwähnt wurde:

  2 Responses to “Handgemacht – Folge 39: Zeitmanagement oder – wie kriege ich große Projekte klein und kleine Projekte fertig?”

  1. Hach, das war schön, mal wieder eine neue Folge von Dir zu hören.

    Deine Gedanken bzw. Strategien zum Zeitmanagement finde ich sehr interessant, vor allem das System mit den Karteikarten. Habe den Blogpost dazu jetzt auch schon gelesen.
    Beim Stricken habe ich eigentlich alles unter Kontrolle, sowohl die Projekte als auch den Stash. Aber beim Nähen muss ich echt aufpassen. Zwar kaufe ich kaum Stoff, aber ausgemusterte Textilien (Kleidung, Bettwäsche, Taschen, Handtücher etc.) türmen sich in meiner Nähecke, weil ich immer so viele Ideen, aber viel zu wenig Zeit habe.

    Zu der Erwartung, Zeitvorgaben einzuhalten, die man einmal unter perfekten Bedingungen erreicht hat: Das erinnert mich an die Anspruchshaltung meines Mannes, vor allem beim Essen. Wenn er einmal z.B. einen Käse als Lieblingskäse entdeckt hat, dann isst er nur noch diesen. Und wenn es ihn mal nicht zu kaufen gibt und ich etwas anderes kaufe, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder er ist überraschenderweise noch besser und ab sofort der neue Lieblingskäse oder es heißt: “Der schmeckt mir nicht.” Und sobald wieder Lieblingskäse im Kühlschrank ist, rührt er auch den “schlechteren” nicht mehr an. Den dürfen dann die Kinder und ich essen. Für seine Durchlaucht nur das beste…

    Ich nenne das immer die “japanische Anspruchshaltung”. Ich habe damals im Studium gelernt, dass in Japan sowohl in der Industrie als auch für gesetzliche Richtlinien das beste Ergebnis eines Jahres oder so zur neuen Norm ernannt wird und etwas schlechteres nicht mehr akzeptiert wird. Das kann man ja gern machen, um den Spritverbrauch von Autos zu senken, aber im Privaten ist so der Frust vorprogrammiert.
    Den Käse mache ich übrigens gnadenlos in den nächsten Auflauf, von dem der Mann ja den größten Teil futtert. Pah!

    Ganz liebe Grüße aus Berlin,
    Henriette

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