Oct 292011
 

es liegt am Pullover

Es gibt schon wieder einen neuen Strick- und Spinn-Podcast aus Berlin, Madis Wohnküche

Gestrickt und gesponnen wurde:

  • Glomerata die Ferse musste dann wieder aufgemacht werden, aber jetzt ist sie fertig und die Anleitung hat jetzt wohl auch keine Fehler mehr
  • bloß keine Tomaten, ganz fertig, fehlen nur noch die Bilder
  • feather, foliage, and pines, angefangen, bin gerade an der ersten Ferse vorbei
  • Hopefully Enough Yarn, eine Strickjacke nach eigener Idee aus handgefärbter und handgesponnener Wolle; die Armausschnitte sind fertig, und der nächste Teil mit horizontalen Brustabnähern. Als nächstes kommen die Unterbrust- und Taillenabnahmen.
  • für den Pulloverkurs habe ich auch noch ein puppengroßes Modell für meine Jacke gestrickt, damit ich die Sache mit den Zu- und Abnahmen und den verkürzten Reihen für die bessere Passform besser hinkriege.
  • Farbverlaufswolle wurde unwesentlich weiter gesponnen,
  • Polwarth von The Painted Tiger etwas weitergesponnen, die erste Spule ist jetzt übervoll und die erste Hälfte versponnen
  • Indian Summer beschlossen, nicht mehr auf der Spindel und für das angestrebte Projekt zu spinnen. Habe die Geschichte letzten Sonntag beim Spinntreff auf das Rad transferiert und spinne jetzt möglichst schnell über den Finger mit langem Auszug wie es eben kommt, Knubbel und alles
  • braunes BFL auf der Bosworth Featherweight Spindel. Soll Sockenwollstärke werden für den Wooly Wormhead Mystery KAL

Des weiteren wurde erwähnt:

  3 Responses to “Handgemacht – Folge 18: Es liegt nicht an dir,”

  1. Hallo Susanne, mit dieser Folge und dem Anpassen von Pullovern hast du mir aus der Seele gesprochen! Ich passe nämlich auch nicht in eine einzige Größe. Daher habe ich vor Jahren auch angefangen selbst Klamotten zu nähen. Abwer wie du gesagt hast, man muß dan erst einmal herausfinden wie man die Schnittmuster anpassen muß.
    Hier kann man dann aber auch zwei Hobbies verbinden: hat man einen guten Shirtschnitt erstellt, kann man den auch benutzen um sich den perfekten Strickpulli auszurechnen!

    Bezüglich der Lägenänderung bei steigenden Größen habe ich noch eine Anmerkung. Die gehen nicht davon aus daß wir Frauen größer werden. Die steigende Länge hängt damit zusammen, daß der Weg bis zum Saum mit steigender “Füllung” länger wird damit der Pulli in allen Größen optisch gleich lang aussieht.

    Lieben Gruß,
    Steffi

  2. Hallo Susanne
    Herzlichen Dank für diese (und all die anderen) Podcastfolge. Nachdem ich vorgestern deinen neuen Podcast gehört habe, habe ich die halbe Nacht wach gelegen und bin dann gestern Mittag ins Wollgeschäft gestiefelt um mir endlich Wolle für einen Pulli zu kaufen.
    Mit so vielen guten Tipps (und dem Buch “Big Girl Knitt”, dass schon länger hier liegt) sollte doch selbst ich es schaffen endlich mal einen Pulli so zu stricken das er nicht nur dem Modell in der Zeitschrift, sondern auch mir gut steht 😉
    Ja, ich gestehe: auf die Idee eine Maschenprobe zu waschen bin ich in all den Jahren noch nie gekommen, obwohl es so einleuchtend ist….
    Liebe Grüße und danke für die schönen Podcast!!
    Dryade

  3. … jetzt habe ich ein regelrecht schlechtes Gewissen, weil ich deinen neuen Podcast schon seit Ewigkeiten auf dem Laptop habe, aber nie dazu gekommen bin, ihn anzuhören… 😀

    Ich fänd ne Folge “Spinnfaserlexikon” auch sehr gut, oder am Besten auch eine mit Spinntechniken – ich weiß garnicht, ob du auch sowas wie Art Yarns machst / machen willst / überhaupt interessant findest, aber sowas fänd ich sehr spannend.
    Das man erstmal so Minipullimodelle macht, habe ich auch noch nie gehört, hört sich aber effektiv an (ich selbst müsste dafür erstmal die Geduld finden). Foto?
    Das tolle neue Wollgeschäft hab ich erst von außen sehen können, abends nach Ladenschluss, weil die Öffnungzeiten nicht so toll sind für mich. Aber irgendwann schaff ichs mal… und irgendwann schaff ichs auch mal in den Fasern-und-Farben-Laden an der Donnersbergerbrücke (kennst du den? Einziger Laden in München, den ich kenne, der auch Spinnfasern verkauft).
    Die Sache mit den perfekt passenden Pullovern… da fehlt mir noch die strickerische Erfahrung, aber beim Nähen ist es exakt das selbe – die gekauften Burda-Schnittmuster &Co passen praktisch nie! Muss man auch erstmal lernen. Ich bin inzwischen dazu übergegangen, Schnittmuster von Grund auf selbst zu bauen (hilfreiche Bücher dazu gibt es auch, sind zwar etwas teuer, lohnen sich aber im Endeffekt mehr als die x-te Burda), das dauert zwar länger, passt aber besser, und wenn so ein Block einmal passt, ist er auch immer wieder neu verwendbar. Ob das mit Strickmustern auch geht? Oder ist das zu Woll-abhängig?

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